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Netzhauterkrankung bei Bluthochdruck (Hypertensive Retinopathie): Überblick

Die hypertensive Retinopathie ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina) bei chronischem Bluthochdruck oder akut zu hohem Blutdruck. Mehr zu Ursachen, Diagnose, Therapie
von Dr. med. Claudia Osthoff, aktualisiert am 04.10.2017

Bei dauerhaft zu hohem Blutdruck leiden irgendwann auch die Augen

istock/erlkreis

Was ist Bluthochdruck?

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine Kreislaufkrankheit. Fast die Hälfte aller über Fünfzigjährigen ist betroffen. Aber nicht nur: Mehr und mehr haben auch Kinder und Jugendliche mit Bluthochdruck zu tun. Übergewicht spielt dabei eine wichtige Rolle.

Wenn wiederholt Werte ab 140/90 mmHg in der Arztpraxis gemessen werden, liegt ein Bluthochdruck vor. Grenzwerte bei der Selbstmessung: 135/85 mmHg. Diese Limits gelten für Erwachsene (bei Kindern sind sie etwas niedriger). Der Bereich von 130 – 139 systolisch/85 – 89 mmHg diastolisch gilt als hoch normal, wobei die Werte bereits erhöht sind. Normal sind Werte von 120 – 129 mmHg/80 – 84 mmHg.

Herzaktion und Blutdruck

W&B/Ulrike Möhle

Als systolischer Blutdruckwert gilt der obere Messwert. Der untere heißt diastolischer Wert. Der systolische Druck zeigt den Moment an, in dem die linke Herzkammer sich zusammenzieht und das Blut in den Körperkreislauf pumpt. Der untere Wert entsteht, wenn die Herzkammern wieder geweitet sind, um sich mit Blut zu füllen.


Auch wenn er lange Zeit keine Beschwerden macht, schädigt Bluthochdruck auf Dauer die Blutgefäße. Es entwickelt sich eine Arteriosklerose. Die Schlagadern versteifen und verengen sich. Dadurch verschlechtert sich die Durchblutung der Organe. Dies ist vor allem problematisch, wenn das Herz, das Gehirn, die Nieren oder auch die Augen betroffen sind. Mehr noch: Die Arteriosklerose hat ungünstige Rückwirkungen auf den Blutdruck, er kann weiter ansteigen und lässt sich womöglich schwerer behandeln. Es entsteht also ein Teufelskreis.

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Bluthochdruck und Bluthochdruck ist allerdings nicht dasselbe. Es gibt verschiedene Formen, wie auch die Netzhautveränderungen als Folgeerscheinung unterschiedlich ausgeprägt sein können. Ärzte unterscheiden den primären Bluthochdruck "an sich" (primäre, essenzielle Hypertonie) von sekundären Formen, die auf einer anderen Erkrankung beruhen oder in der Schwangerschaft auftreten (siehe unten, Abschnitt "Komplikationen in der Schwangerschaft").

Die primäre Hypertonie kommt mit Abstand am häufigsten vor. Sekundäre Formen sind seltener, fallen aber eher durch einen schlecht beherrschbaren Bluthochdruck oder akute Blutdrucksteigerungen auf. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte renovaskuläre Hypertonie aufgrund einer verengten Nierenschlagader (Nierenarterienstenose) – eine Erkrankung, die auch zu hochdrucktypischen Netzhautschäden führen kann.

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Bluthochdruck: Die schleichende Gefahr

Meistens kommen Patienten mit zu hohen Blutdruckwerten zum Augenarzt, ohne zu spüren, dass bereits Veränderungen an der Netzhaut vorhanden sind. Die Betroffenen haben zwar Kenntnis von ihrem Bluthochdruck, aber sie sehen nicht den Zusammenhang mit den Auswirkungen an den Blutgefäßen und den möglichen Folgen. Auch leuchtet es ihnen oft nicht ein, warum der Blutdruck weiterhin behandelt werden muss, wenn er sich doch bereits erfolgreich senken ließ.

Dazu muss man wissen: Im Kreislaufsystem haben sich bei Bluthochdruck wichtige Weichen verstellt. Auch die Arteriosklerose bleibt bestehen oder nimmt eher noch zu. Der Blutdruck muss daher auf jeden Fall dauerhaft kontrolliert und reguliert werden, um den Istzustand zu verbessern und weitere Schäden zu vermeiden.

Das gilt natürlich gerade auch dann, wenn der Bluthochdruck bereits die Netzhaut angegriffen hat. Spätestens jetzt sollte also alles unternommen werden, um ihn zu verbessern. Dadurch bestehen gute Chancen, fortschreitende Netzhautschäden und damit verbundene Beschwerden wie eine Sehverschlechterung zu vermeiden. Eine gute Blutdrucksenkung kann auch Folgeerkrankungen des Bluthochdrucks vorbeugen wie etwa ein Schlaganfall oder eine Herzkranzgefäßerkrankung.

Anatomie des Auges mit Netzhaut (schematisch): Im "beleuchteten" Bereich sind Netzhautgefäße erkennbar (heller: Arterien, dunkler: Venen)

W&B/ Szczesny

Hoher Blutdruck: Was passiert da am Auge?

Zu hoher Blutdruck greift zum einen die Netzhaut-Gefäße an beiden Augen an. Das betrifft vor allem die kleinen Versorgungsadern namens Arteriolen. Auch die Netzhautvenen, die sauerstoffarmes Blut transportieren, bleiben nicht verschont. Zum anderen können die Gefäße der unter der Netzhaut liegenden Aderhaut in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Aderhaut ernährt unter anderem die Sehzellen (Sinneszellen) der Netzhaut. Diese auch Fotorezeptoren genannten Zellen nehmen die Lichtimpulse auf, wandeln sie in Nervenimpulse um und geben die darin verschlüsselten Information an das Gehirn weiter.

Die Netzhautgefäße verändern unter der Einwirkung des hohen Blutdrucks ihre Form. Häufig verengen sie sich – vorübergehend oder dauerhaft. Gefäße können sich auch vermehrt "schlängeln", kleine Aussackungen bilden oder sich verschließen. Die Gefäßschäden führen zu Störungen der Versorgung mit Nährstoffen, zu Ablagerungen und zu Blutungen an der Netzhaut. Schließlich können Nervenfasern in der Netzhaut zugrunde gehen (Nervenfaserinfarkt). Bei schwerem Bluthochdruck und ausgeprägter Netzhautschädigung kann zudem der Sehnerv, in dem sich die Nervenfasern bündeln, anschwellen (Papillenödem).


Gesundheitsakademie

Blutdruckmessgerät

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Symptome der Netzhauterkrankung bei Bluthochdruck

Dauer, Art und Schweregrad des Hochdrucks beeinflussen die Veränderungen an der Netzhaut und die möglichen Symptome. Dabei spielt auch eine Rolle, ob der Bluthochdruck auf einer anderen Krankheit beruht und in welchem Lebensalter oder in welcher Lebensphase er auftritt (zum Beispiel in der Schwangerschaft).

Akute Netzhautschädigung ... und mehr

Ganz akut kann sich eine Retinopathie bei einer krisenhaften Blutdrucksteigerung (hypertensiver Notfall) entwickeln. Darauf können beispielsweise plötzliche Sehstörungen hinweisen.

Auch sind Schädigungen lebenswichtiger Organe möglich. Ist das Gehirn betroffen, können Beschwerden wie starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Benommenheit, Gefühlsstörungen und Lähmungen auftreten. Akute Brustschmerzen, die gegebenenfalls in den Rücken ausstrahlen, und Atemnot sind ebenfalls alarmierende Symptome. Sie treten zum Beispiel bei einem Herzinfarkt auf.

Zu einer Hochdruckkrise kommt es mitunter, wenn ein primärer Bluthochdruck entgleist. Womöglich liegt aber auch eine sekundäre Hypertonie vor. Sie kann zum Beispiel auf einer Nierengefäßverengung (siehe oben) oder einer Nieren- beziehungsweise Nebennierenerkrankung beruhen. Betroffene mit sekundären Bluthochdruckformen sind überwiegend jung.

Komplikationen bei Bluthochdruck in der Schwangerschaft

Mit Bluthochdruck in der Schwangerschaft verbundene Krankheitsbilder heißen Spätgestosen – sie treten ganz überwiegend in der Spätschwangerschaft auf. Zum Beispiel kann eine sogenannte Präeklampsie akute Blutdrucksteigerungen auslösen. Kennzeichnend sind zudem Eiweißverluste über die Nieren. Parallel lagert sich Flüssigkeit ein mit eher untypischen Schwellungen im Gesicht und an den Armen, und die Harnmenge nimmt ab. Um möglichen Risiken bei Mutter und Kind rechtzeitig zu begegnen, müssen beide sorgfältig – eventuell in der Klinik – überwacht werden.

Schwerere Ausprägungen der Präeklampsie führen zu plötzlicher Gewichtszunahme durch stark vermehrte Wassereinlagerung – mehr als ein Kilogramm pro Woche. Dazu kommen auch hier Symptome wie Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen. Den Übergang in die lebensbedrohliche Verlaufsform (Eklampsie) signalisieren Krampfanfälle, und es drohen ausgeprägte Netzhautschäden mit Sehverlust. Außerdem sind Nierenversagen, Gefäßverschlüsse (Thrombosen) und Funktionsstörungen der Plazenta möglich. Diese schwerwiegende Entwicklung betrifft zum Glück nur wenige Schwangerschaften.

Chronische Netzhautschädigung

Häufig ist noch längere Zeit ein gutes Sehvermögen vorhanden. Dauerhaft unbehandelte, ausgeprägte oder fortschreitende Formen der hypertensiven Retinopathie führen jedoch zu Sehstörungen oder zunehmender Sehschwäche.

Die gute Nachricht: Dank der heutigen Diagnose- und Therapiestandards sind schwerwiegende Entwicklungen, insbesondere Erblindung, selten geworden.


So beugen Sie Augenleiden vor: Check-up beim Augenarzt

Thinkstock/Hemera

Netzhauterkrankung bei Bluthochdruck: Diagnose

Was der Augenarzt sieht

Die Untersuchung der Netzhaut ist bei Bluthochdruck deswegen bedeutungsvoll, weil die Gefäße und ihre Veränderungen hier direkt, sozusagen "live", beobachtet und untersucht werden können. Der Augenarzt erkennt die Netzhauterkrankung bei der Untersuchung des Augenhintergrunds (Funduskopie, Ophthalmoskopie). Dabei schaut er mit einer Lichtquelle und Lupe durch die medikamentös erweiterte Pupille des Patienten.

Erste Veränderungen sind Verengungen der Blutgefäße – der Arterien beziehungsweise Arteriolen. Dies kann bedeuten, dass sich ein Bluthochdruck entwickelt oder schon länger besteht. Eine Blutdruckmessung gibt Auskunft über den momentanen Stand. Erhöhte Werte kontrolliert der betreuende Hausarzt oder Internist genauer (siehe Kapitel "Netzhauterkrankung bei Bluthochdruck: Diagnose").

Netzhauterkrankung bei Bluthochdruck: Therapie

Die Behandlung richtet sich nach der Diagnose. Zuständig ist hier der Hausarzt, Internist oder Kardiologe. Maßnahmen, die den Blutdruck senken, können teilweise auch  die Veränderungen an der Netzhaut günstig beeinflussen. Eine chronische Hypertonie ohne spezielle Grunderkrankung – und das trifft auf die meisten Fälle zu – ist oft durch einen veränderten Lebensstil beeinflussbar. Bei leichtem Bluthochdruck und / oder nur geringfügig ausgeprägter Retinopathie ist dieser Weg eine gute Option. Dabei geht es darum, Übergewicht zu reduzieren, eine gesunde, salz- und fettarme Ernährung einzuhalten und sich regelmäßig zu bewegen. Auch gilt es, übermäßigen Stress abzubauen und nicht zu rauchen. Letzteres ist neben der Blutdrucksenkung einer der wichtigsten Schritte, um einer Arteriosklerose vorzubeugen oder sie aufzuhalten.

Allerdings sind häufig blutdrucksenkende Medikamente nötig, um eine Hypertonie ausreichend zu behandeln, vielfach auch als Medikamentenkombination. Ein gesunder Lebensstil unterstützt die Arzneimitteltherapie und sollte immer angestrebt werden.

Krisenhafter Blutdruckanstieg

Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Arzt auf, wenn Sie deutlich erhöhte Blutdruckwerte messen, auch wenn Sie sich nicht unbedingt unwohl fühlen. Zum Notfall wird ein krisenhafter Druckanstieg, wenn er erheblich ist und Symptome dazukommen, die auf  Organschädigungen hinweisen, also etwa Sehstörungen, Benommenheit, Brustschmerzen oder Atemnot (siehe oben). Es gilt, umgehend den Notarzt zu rufen; eine Notfalltherapie und Weiterbehandlung, eventuell auch intensivmedizinische Versorgung, in der Klinik ist zwingend notwendig.

Die Höhe des Blutdrucks allein ist hier jedoch nicht ausschlaggebend. So lassen sich Blutdruckanstiege, die nicht mit schwerwiegenden Symptomen verbunden ist, bis zu einer bestimmten Grenze oft ambulant beherrschen. Auch wenn sehr hohe Blutdruckwerte prinzipiell kritisch sind, wird der Arzt stets individuell anhand des Gesundheitszustandes des Patienten über die weitere Behandlung entscheiden. Verständigen Sie den Arzt auf jeden Fall auch, wenn Sie bei den Selbstmessungen feststellen, dass der Blutdruck häufiger stark schwankt.

Weitere Informationen im Kapitel "Netzhauterkrankung bei Bluthochdruck: Therapie" in diesem Ratgeber.


Blutdruckmessung beim Arzt (im Hintergrund: Ultraschallgerät)

Thinkstock/Creatas

Schwangerschaft

Ein deutlich erhöhter Blutdruck wird behutsam gesenkt. Dies erfolgt am besten in einer geeigneten Klinik, wo die notwendigen technischen und personellen Überwachungsmöglichkeiten verfügbar sind. Wichtig ist zudem, dass die betroffene Schwangere körperlich und seelisch mehr zur Ruhe kommt. Bei einer Blutdruckkrise muss die Behandlung unverzüglich in der Klinik erfolgen (Notfall). Liegt nur eine leichte Schwangerschaftsypertonie ohne weitere Risiken vor, kann die Frau, regelmäßige ärztliche Kontrollen vorausgesetzt, auch ambulant betreut werden. Bei der Entscheidung über den geeigneten Zeitpunkt der Entbindung wird das Schwangerschaftsalter, das heißt die Reife des Ungeborenen, herangezogen, ebenso der Gesundheitszustand von Mutter und Kind. Bei milder Präeklampsie zum Beispiel wird die Geburt im Allgemeinen ab der 37. Schwangerschaftswoche eingeleitet. Bei schweren Hochdruckformen und Präeklampsie/Eklampsie ist eine noch frühere, gegebenenfalls sofortige Entbindung (mehr zu Schwangerschaft und Entbindung auf unserem Partnerportal www.baby-und-familie.de) notwendig.


Besser leben dank guter Blutdruckwerte

istock/Evgeniy Biletskly

Netzhauterkrankung bei Bluthochdruck: Prognose

Wird die Hypertonie als Ursache der Netzhauterkrankung frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt, können sich Veränderungen wie Blutungen und Ablagerungen an der Netzhaut wieder zurückbilden. Ohne Behandlung oder bei Entwicklung chronischer Gefäßschäden sind fortschreitende Netzhautveränderungen und auch Sehstörungen zu erwarten.

Wichtig: Eine hypertensive Retinopathie weist darauf hin, dass der zugrunde liegende Bluthochdruck auch andere empfindlich reagierende Organe vermehrt gefährden kann. Umso mehr kommt es darauf an, ihn fortan konsequent zu senken und gesünder zu leben.


Den Blutdruck selbst messen geht einfach, zum Beispiel am Handgelenk

W&B/Martin Ley

Bluthochdruck und Folgekrankheiten: Gesundheits-Check und Früherkennung

Menschen mit Bluthochdruck, Nierenerkrankungen oder Diabetes mellitus (Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes, mehr dazu auf unserem Partnerportal www.diabetes-ratgeber.net) sollten den Blutdruck sowie Herz und Nieren regelmäßig kontrollieren lassen. Zusätzlich empfehlenswert: die Selbstmessung des Blutdrucks. Außerdem werden in bestimmten zeitlichen Abständen augenärztliche Untersuchungen angeraten. Das gilt ganz besonders für Menschen mit Bluthochdruck, die auch einen Diabetes mellitus haben. Bei der Zuckerkrankheit ist das Sehvermögen durch die hier möglichen Netzhautschäden (diabetische Retinopathie) gefährdet. Die schädlichen Einflüsse des Bluthochdruckes und des Diabetes mellitus können sich summieren.

Auch gesunde Menschen sollten von Zeit zu Zeit eine Untersuchung beim Augenarzt einplanen. So kann nicht zuletzt die Entwicklung eines grünen Stares (Glaukom) rechtzeitig erkannt und mit einer geeigneten Therapie aufgehalten werden. Solange keine (Augen-) Erkrankung vorliegt, ist diese Kontrolle derzeit jedoch leider nur auf eigene Kosten möglich (sogenannte IGeL- oder individuelle Gesundheitsleistung).

Schon für 35-Jährige und darüber bezahlen Krankenkassen alle zwei Jahre zumindest aber einen kleinen Herz-Kreislauf-Check. Frauen, die in der Schwangerschaft (nach der 20. Woche) einen Bluthochdruck oder eine Präeklampsie hatten, sollten wegen des erhöhten Risikos für einen späteren Bluthochdruck und damit verbundene Folgeerkrankungen nach der Entbindung regelmäßig Herz und Kreislauf kontrollieren lassen. Insbesondere gilt das bei Vorerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus oder Übergewicht. Vor einer geplanten neuen Schwangerschaft sollten sie sich rechtzeitig von ihrem Frauenarzt und Hausarzt beraten lassen.


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Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.




Bildnachweis: Thinkstock/Creatas, W&B/Martin Ley, istock/erlkreis, W&B/ Szczesny, istock/Andrej Popov, Thinkstock/Hemera, plainpicture GmbH & Co KG/Frederic Cirou, W&B/Ulrike Möhle, istock/Evgeniy Biletskly, Thinkstock/iStockphoto, W&B/Marcel Weber
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